Ist drin was drauf steht? Futterdeklarationen für Fertigfutter

Was ist da nun wirklich drin? Eine Auflistung der Inhaltsstoffen und Deklarationen von Katzen-und Hundefutter. Lösen Sie das Rätsel, was zwischen den Zeilen geschrieben steht.

Bildquelle: tdahl / Pixabay

A

• Antioxidans und Antioxidantien:

Sind natürliche aber auch synthetische Substanzen. So sollen die Inhaltsstoffe vor einer Schädigung durch Sauerstoff schützen. Es verhindert unter anderem das Ranzig werden von Fett und dient gleichzeitig der Konservierung. Die synthetischen Antioxidantien z.B. im Trockenfutter enthalten, denn hier werden keine natürlichen verwendet. Bitte nicht verwechseln mit den natürlichen Antioxidantien wie Vitamin C und Vitamin E welche den Organismus vor den freien Radikalen schützen.

• Amaranth:

Ein Lebensmittelfarbstoff mit der Kennzeichnung E 123

• Amarant: Sogenanntes Pseudogetreidewelches glutenfrei und einen hohen Mineralstoff-sowie Eisengehalt hat

• Ascorbinsäure:

Ist als synthetisch hergestelltes Vitamin C bekannt. Es wird fälschlicherweise als natürliche Antioxidantien bezeichnet. Bei einer leichten Überdosierung können sie einen schädigenden Einfluss gegen die körpereigenen Zellen verrichten. Das Vitamin C wird von gesunden Hunden und Katzen in der Leber von selbst hergestellt.

• Aspergillus:

Eine Gattung der Schimmelpilz und als Konservierungsmittel eingesetzt.•Ascorbyl Palmitat:Die fettlösliche Form von Vitamin C

• Autolysat:

Ein Abfallprodukt von absterbenden Zellen. Unter anderem oft als Geschmacksverstärker mit unterschiedlichen Bezeichnungeneingesetzt.

• Aspartam:

Ein Zuckerersatzstoff der auch als Nervengift bezeichnet wird.

B

Bäckereierzeugnisse:

Darunter fällt alles: Brot, Kuchen, Nudeln, kann auch ein Hinweis auf versteckten Zucker sein, der in Tierfutter nichts zu suchen hat.

• Butylhydroxyanisol (BHA) E 320 und Butylhydroxytoluol (BHT) E 321:

Diese Stoffe sind sehr umstritten und werden nach wie vor als Konservierungsmittel eingesetzt.

• Bierhefe:

Ein Nebenprodukt der Bierherstellung welches reich an Proteinen und Vitamin B ist.

•Biotin:

Gruppe der B-Vitamine gehörendes Vitamin H.

• Bio:

Die verwendeten Rohstoffe sollen aus biologischer Erzeugung stammen. Meist werden diese Rohstoffe für die menschliche Ernährung nicht zugelassen aber in der Tiernahrung verarbeitet werden.

• Blutmehl:

Ein getrocknetes und gemahlenes Blut welches stickstoffreich, schnell wirksam, als organischer Dünger und natürlicher Mineralienlieferant in getrockneter und gemahlener Form gibt.

•Bierreis oder Braurei:

Ein Nebenprodukt der Bierherstellung und Reisherstellung.

• Brauner Reis:

Ist ein unpolierter Reis vom Natur-oder Vollkornreis. Er enthält mehr Nährstoffe als der geschälte weiße Reis.

C

• Carrageen:

Ist ein Gelier und Verdickungsmittel mit der Bezeichnung E 407. Kann Krebs auslösen.

•Calcium-carbonat:

Kalk der u.a. in Knochen, Eierschalen und Zähnen vorkommt.

• Calcium-panthothenat:

Auch Vitamin B5, Panthotensäure genannt.

• Calciumsorbat:

Konservierungsmittel E 203

• Calciferol:

Vitamin D

Canola:

Öl zum Beispiel Rapsöl

• Carbadox:

Umstrittener Wachstumsförderer in der Tiermast. Seit Jahren in der EU verboten

• Casein/Kasein:

Protein aus der Kuhmilch, kann Allergien auslösen

• Cellulose:

Sind unverdauliche Zellwandbestandteile sozusagen Ballaststoffe z.B. Getreidehülsen,Nussschalen. In der Tiernahrung meist Abfälle der Getreideherstellung.

• Cerealien:

In der Tiernahrung wird es meist aus Abfall der Müsliherstellung verwendet

• Cholin:

B-Vitamine, sind Bestandteil von Lecithin E 322

• Chondroitin:

Ein Stoffwechselprodukt des Glucosamins. Es kommt im Knorpelgewebe zahlreicher Tierarten vor. Das Glucosamin ist einZuckermolekül mit dem Bestandteil der Proteoglykane. Diese sind Grundelement in der Knorpelbildung und weniger gut verdaulich.

• Cobalamin:

Vitamin B12 welche den Eiweißstoffwechsel fördert

• Colostrum:

Biestmilch von Säugetieren

• Cystein:

Hat eine anabole Wirkung E 920D

• dehydriert:

Eine Trocknung durch den Wasserentzug

Dicalciumphosphat:

Ist schwer verdaulich E 540

Digest:

Eine Flüssigkeit die von tierischen Geweben mit Hilfe von chemischer oder auch enzymatischer Hydrolyse hergestellt wird. DL-Methionin / DL-Lysin: Eine synthetisch hergestellte Aminosäure um minderwertige Fleischquellen auszugleichen. Ein Hinweis auf einen geringen Fleischanteil im Futter sehr oft in Trockenfutter enthalten.

DHA:

Die Docosahexaensäure ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, welche einen Einfluss auf die Intelligenz haben soll!

• Diet / Diät:

Ist oft mit viele Rohfaser und synthetischen Zusätzen versetztes Futter

E

E-Nummer:

Sind Bezeichnung für in Europa zugelassene Zusatzstoffe

EG-/EWG-/EU-Zusatzstoffe:Hier verstecken sich alle zugelassenen Farb-und Konservierungsstoffe z.B. BHT, BHA, sowie Ethoxyquin und viele weitere Stoffe.

Ei:

Ganzes Ei mit Schale. Hochwertiger Eiweiß-und Calciumliferant.

•Eier und Eierzeugnisse:

Produkte aus der Eierverarbeitungmeist aus den Schalen.

• Eiweißextrakte: Sind meist pflanzliche Abfallprodukt welche bei der Mehlerzeugung anfallen z.B. Soja welches ein minderwertige Eiweißquelle ist.

• Enterococcus faecium:

Das sind Fäkalkeim von Säugetieren welche zur Darmunterstützung von Ferkeln benutz werden E 1707

• Erbsenkleie:

Ein Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus Erbsen. Es besteht hauptsächlich aus Erbsenschalenwelche die bei der Schälung und Reinigung von Erbsen anfallen.

• Erythrosin: Ist ein künstlich hergestellter Farbstoff der u.a. auch Krebs verursachen kann E 127

• Ethoxyquin:Ist ein Konservierungsmittel und als billiges chemisches Antioxydant welches in Lebensmitteln nicht mehr zugelassen sind. Leider jedoch immer noch in einigen Futtermitteln integriert E 324

• exdrudiert: Ein Herstellungsverfahren welches durch Druck und Hitze zwischen 120 -140° und auch bis zu 480° erzeugt wird

F

• Fette:

meistens Abfall -Die meisten Tierkörper-Beseitigungen aus Beligien, Holland, und auch Deutschland haben als zweiten Zweig die Fettherstellung. Wenn es sich um hochwertige Öle und Fette handelt werden diese in der Regel auch genau deklariert.

Fischmehl:

getrocknete Fischnebenerzeugnisse und/oder getrocknetes Fischfleisch.

Fischnebenerzeugnisse:

Fischinnereien, Flossen, Köpfe, Gräten, Fischaugen etc.

Fleisch:

Reines Fleisch ohne Nebenerzeugnisse vor der Trocknung. Nach der Trocknung wird Fleisch zu Fleischmehl!!!!!

Fleischmehl (Tiermehl):

Dies kann alles beinhalten und stammt meist aus Abdeckereien und darf seit dem Jahr 2001 nicht mehr an Nutztiere verfüttert werden. Aber es wird in Katzen-und Hundefutter jedoch weiter verwendet. Das deklarierte Fleischmehl z.B. aus Geflügelfleisch wäre wiederum das was auch wünschenswert in gutem Tierfutter enthalten wäre.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse:

Wenn dies nicht näher erläutert wurde, kann es alles von Tierkörpern und Teilen von Tierkörpern sein wie Hufe, Haut, Blut, Mägen, Därme, Lunge, Sehnen, Knochen, Federn und Tiermehl. Nebenerzeugnissesind alle Produkte die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind!

• Fleischhydrolysat:

Sind Fleischersatzstoffe welche aus Eiweißpulver und Wasser hergestellt werden. Sozusagen Kunstfleisch. Zum Beispiel bei der Deklaration Fischoder Hühneraroma kann es sich u.a. um Fleischhydrolysat handeln

•FOS:

Die Fructooligosaccaride ist eine natürliche Substanz die aus der Chicoreewurzel gewonnen wird und vielen Futtermittel zugesetzt wird, damit der Kot eine bessere Form bekommt

Folacin:

Andre Bezeichnung für Folsäure

• Folsäure:

Vitamin B9

• Fructo-Oligosaccharide:

Dies regelt die Darmtätigkeit auf eine natürliche Weise und sorgt somit für ein gesundes Gleichgewicht innerhalb des Verdauungssystems. Dieser Zusatz ist nötig, wenn z.B. Futter aufgrund seiner Zusammensetzung schlecht verdaulich ist. Zusätzlich wird hier der Durchfall unterdrückt welcher auf Grund der Inhaltsstoffe entstehen könnte. Die Fructo-Oligosaccharide kommen oft in Diätfuttermitteln zum Einsatz.

G

•Galant:

Ist eine Heilpflanze und gehört zu den Ingwergewächsen. Ihre Wirkung ist anregend und entzündungshemmend.

• Galacum:

Ist ein vergorenes Konzentrat der Sauermolke. Wird u.a. bei Magen-DarmProblemen eingesetzt.

• Geflügelmehl:

Achtung: Das ist kein Fleisch! Es sind Geflügelschlachtnebenprodukten wiederum alles vom Huhn kommt und kein Fleisch ist.

• Geflügelfleischmehl:

Ist ein reines Fleisch nach dem Trocknen gewonnen wird.

• Geflügelprotein:

Besteht aus einer Mischung von Geflügelschlachtnebenprodukten bedeutet, alles vom Huhn was kein Fleisch ist u. a. auch Klauen, Federn und Schnäbel.

• Geflügelnebenprodukte:

Sind in meist Eingeweide, Köpfe, Füße, Blut und Urin sozusagen als Salzersatz somit braucht der Hersteller Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufzuführen, Federn dienen als Füllstoff.

• Gelatine:

Ist ein natürliches Binde-und Verdickungsmittel. Es kommt überwiegend von Schweineschwarten. Alles was vom Schwein kommt sollte in der Ernährung von Katze und Katze vermieden werden.Gemüse: Es können alle Gemüsearten und sogar Hülsenfrüchte sein. Hülsenfrüchte im Futter können zu Verdauungsproblemen führen.

• Geschmacksverstärker:

Sind schädlich und sollten in keinem Futter enthalten sein. Weder künstliche Aromastoffe noch natürliche Verstärker wie Karamell oder Zucker.

• Getreidemehl:

Alle Arten von gemahlenem Getreide

• Glucosaminhydrochlorid:

Ist eine aus Schalentieren gewonnene Substanz, die die Wasserspeicherfähigkeit des Knorpels unterstützten soll.

• Gluten:

Ein Nebenprodukt aus der Mehlerzeugung. Diese sind oft versteckt im Getreideanteil im Futter. Glutenfreie Getreide sind Hirse, Reis, Hafer.

• Glycin:

Geschmacksverstärker E 640

• Grieben:

Sind Abfallprodukt aus der Talgproduktion. Zum Beispiel ausgelassenes Fett von Innereien aus Tierkörperbeseitigungsanlagen.

• Guar (Guarmehl):

Ist ein Pflanzenfaserstoff, Verdickungs-und Mehlbehandlungsmittel, Guarkernmehl quillt im Magen sehr auf und verringert dadurch ein Hungergefühl.

H

• Hämoglobin:

Eisenhaltiger roter Blutfarbstoff

• Hefen:

Reich an Protein und Vitamin B

• Histamin:

Kommt in Fisch, Fleisch, Pflanzen und Bakterien vor. Hier auch Vorsicht, denn kann u.a. Allergie auslösend seinI

I

• IE:

Die internationale Einheit als Bezeichnung von Zusätzen wie z.B. Vitaminen

IgG:

Immunglobulinwert

•Inulin:

Ist ein unverdaulicher Ballaststoff, der jedoch eine gute Eignung bei Diätfutter hat. Dieser kommt u.a. in Zichorie und Topinambur vor. Hier Ahctung geboten, denn viel Ballast und wenig Nährstoffe.

•Isoleucin:

Sind essentielle Aminosäure die mit der Nahrung aufgenommen werden

•Inositol:

Vitamin der Gruppe B welches eigensynthetisiert

• Johannisbrotkernmehl:

Ist ein Stärke und Bindemittel mit der Kennzeichnung E 410. Es entzieht der Nahrung Wasser und wird angewendet bei Kotwasser oder Durchfällen. Leider in vielen Futtermittel vorbeugend enthalten um den Kot fester zu formen. Es kommt in natürlicher aber auch als synthetische Form vor.

K

Kaliumsorbat:

Konservierungsstoff der den Geschmack verändert E 202.

•Kamut:

Weizenart, sehr proteinreich, enthält, wie für Weizen üblich auch Gluten.

• Karamell:

Erhitzer Zucker, dient als Geschmacksverstärker. Gehört nicht ins Hundeoder Katzenfutter! Katzen können süß nicht schmecken! Wird nur zur Farbe des Futters verwendet!!!!!!!

Kassava:

Stärkemehl aus der Maniokwurzel

• Kleber / Kleiber:

Die Schicht zwischen der Außenhülle und dem Mehlkörper eines Getreidekorns. Ein eiweißhaltiges Abfallprodukt welches bei der Mehlerzeugung entsteht

• Kleie:

Beinhaltet die Randschichten und den Keim desGetreidekorns. Rückstande aus der Getreideverarbeitung

• Knochenmehl:

Gemahlene Knochen, meist aus Tierkörperbeseitigungsanlagen.

L

L•L-Carnitin:

Fördert die Fettverbrennung. Nötig bei der großen Menge an Kohlenhydraten und Zucker die das Futter enthält

•L-Methionin:

L-Form von der Aminosäure•L-Lysin:L-Form von der Aminosäure

• Lactoflavin:

Farbstoff der auch als Vitamin B2 bezeichnet wird E 101

Lactobacillus acidophilus:

Das ist ein Bakterium, welches die Immunabwehr und den Darm stärken. Vorkommen in Fleisch, Fisch und Milch

•Lecithin:

Emulgator aus Soja gewonnen und oft synthetisch hergestellt

• Leucin:

Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss

M

Maintenance:

Steht für so genannte bedarfsgerechte Versorgung•

Mais:

Ganzer Maiskolben, ist laut wissenschaftlicher Untersuchungen Hauptauslöser von Allergien. Maiskörner (oder auch Maiskeime) hingegen sind ein wertvoller Vitaminspender

• Maiskeim:

hochwertig, wird aus den Keimen von Mais gewonnen. Sollte aber nicht erhitzt werden

Maiskleber/ Maisgluten:

Das sind Nebenerzeugnis sogenannte Abfallprodukte der Maisstärkegewinnung. Dies besteht aus Kleber und Kleie und enthält viel Protein. Das Protein ist für uns kaum verwertbar und kommt insbesondere in der Rinderzucht zum Einsatz. Maisgluten verhindert Durchfall und bindet dadurch nicht verwertete Stoffe und Giftstoffe im Körper, was wiederum eine hohe Belastung der Leber und Nieren darstellt, denn diese Stoffe müssen ständig abgebaut werden.

Maismehl:

Kompletter Maiskolben der getrocknet und gemahlen wird

• Maisvollkornmehl:

Maiskörner getrocknet und gemahlen

• Maltodextrin:

Kohlenhydrat das meist als Füllstoff verwendet wird

•Melasse:

Nebenprodukt der Zuckerherstellung, besteht zur Hälfte aus Saccharose.

• Menadion:

Andere Bezeichnung für Vitamin K3 (siehe auch unter Vitamin-Fibel)

• Menhaden:

Fisch-und Heringsmehl

• Methionin:

Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden

• Molkereierzeugnisse / Molkereiprodukte:

Milchpulver, Molke, Käse, sowie Nebenprodukte aus der Käseherstellung wird unheimlich gerne als Zuckerversteck verwendet

•Muschelsediment:

Extrakte aus Muscheln. Es wird vorwiegend aus der Schale, also dem Kalk gewonnen, es soll den Phosphorüberschuss ausgleichen. Der Muschelextrakt dient nur als Calciumzusatz.

N

Nahrungsfaser:

Alternative Bezeichnung für Ballaststoff

• Natriumbisulfat:

Konservierungsmittel, sehr umstritten und schädliche Wirkung

• Natriumchlorid:

Kochsalz

•Natriumhexametaphosphat/ Natriumnitrit:

Dient u.a. als Konservierungsmittel E 250

• Natriumpolyphosphat:

Auch Natriumpolyphosphat, Natriumcalciumpolyphosphat , Polyphosphate, Kaliumpolyphosphat, Calciumpolyphosphat sind künstlich hergestellte Stabilisatoren, Emulgator und Säureregulator-auch als Phosphate bezeichnet E452

Natriumsulfat, -bisulfat, -nitrit: Natriumsulfat -auch als Glaubersalz bekannt, Säuremittel, in Überdosis als Abführmittel. Konservierungsmittel mit schädlichen Nebenwirkungen -kann zu Nierenschäden führen E 514

• Natriumsorbat:

Antioxidationsmittel E 201•

Nicotinsäure:

Vitamin B3, kommt in natürlicher Form z.B. in Geflügel, Milchprodukten und Fisch vor E 375

• Niacin:

Andere Bezeichnung für NicotinsäureO

O

Omega-3-Fettsäuren:

Spezielle Gruppe der ungesättigten Fettsäuren, gehört zu den essentiellen Fettsäuren.

P

• Pantothensäure:

Vitamin B5

• Pektine:

Meist als Verdickungsmittel verwendet, für festen Kot -wieder eine optische Täuschung, da ohne diesen Zusatz, ein Futtermittel vermutlich Durchfall verursachen würde -E 440

• Perlgraupen:

Geschälte Gerste

• pflanzliche Eiweißextrakte:

Rückstand aus der Herstellung pflanzlicher Öle, meist Sojaprodukte. Führt bei vielen Hunden zu Allergien und Unverträglichkeiten

• pflanzliche Nebenerzeugnisse:

Pressrückstände aus der Ölherstellung, Gemüseabfälle aus der Lebensmittelherstellung. Soja ist kostengünstig und in vielen minderwertigen Tierfuttern enthalten. Soja für Katzen schwer verdaulich. Rübenschnitzel, Maisgluten, Cellulose, Reisstärke und Abfallprodukte der Bierbrauereien usw. Rote Beete Saft kommt zum Einsatz und suggeriert auf Grund der dunkleren Kotfärbung, dass viel Fleisch im Futter wäre.

•Phenylalanin:

Essentielle Aminosäure die mit der Nahrung aufgenommen werden muss

•Potassium:

Synonym für Kalium

Propylgallat:

Konservierungsmittel. Künstlich hergestelltes Antioxidationsmittel. Es besteht der Verdacht, dass dieser Stoff die Aufnahme von Eisen behindert. Alle Gallate stehen unter Verdacht, Allergien auszulösen. Kritisch in der Anwendung -E 310

• Pyridoxin-hydrochlorid:

Synthetische Form von Vitamin B6

Pyridoxin:

Vitamin B6.

Q

Quinoa:

Pseudogetreide, hoher Eiweißanteil, ebenso hoher Gehalt an Magnesium und Eisen

R

Riboflavin:

Vitamin B2 kommt in Milch und Gemüse vor

•Rohasche:

Versteht man alle nicht brennbaren Bestandteile des Futters, üblicherweise die Gesamtmenge der Mineralstoffe und Spurenelemente. Ein theoretischer Wert der entstehen würde wenn das Futter komplett verbrannt würde. Übrig bleiben dann Mineralien (Salze). Der Wert sollte nicht über 7,5% liegen. Höhere Werte weisen auf minderwertige Inhaltsstoffe hin durch die eine hohe Nierenbelastung, Knochenstoffwechselstörungen oder Zahnstein entsteht.

Rohfaser:

Unverdauliche Nahrungsbestandteile (Ballaststoffe). Sie sind für die Verdauung und für die Kotkonsistenz wichtig. Der Anteil aller pflanzlichen, unverdaulichen Rohfasern (könnte auch z.B. Sägemehl sein) sollte zwischen 2%-4% liegen. Bei Diät-Futtermitteln ist der Anteil entsprechend erhöht.

• Rohfett:

Alle im Futter enthaltenen Fettquellen (pflanzlicher sowie tierischer Natur), unabhängig von Herkunft oder Qualität. Auch verarbeitetes Altöl verfügt über einen bestimmten Gehalt an Rohfett

• Rohprotein:

Alle Eiweißverbindungen die in dem Produkt vorhanden sind.

S

• Saccharose:

Rohrzucker

•Saccharomyces cervisiae:

Backhefe

Schälkleie:

Abfallprodukt, wird als Füllstoff verwendet

•Schrot:

Gemahlene Getreidekörner

• Selen:

Spurenelemet, nur aus anorganischen Selenquellen zugelassen (Natriumselenit,Natriumselenat)

• Sodium:

Antioxidant (Konservierungssstoff)

• Soja:

Minderwertiger Eiweisslieferant meist genmanipuliert. Für Tiere schlecht verträglich

• Sorbinsäure:

Konservierungsstoff

T

Tapioka:

Stärkemehl aus der Manniokwurzel, auch bekannt als Kassava.

• Taurin:

Aminosulfonsäure (keine Aminosäure), ist für Katzen essentiell und muss über die Nahrung aufgenommen werden

• Thiamin:

Vitamin B1

• Thiaminhydro-chlorid/Mono-nitrat:

Synthetische Formen von Vitamin B1

• Threonin:

Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss

• tierische Nebenerzeugnisse:

Das ist nahezu alles, was kein reines Muskelfleisch, Binde-oder Sehnengewebe ist. Zum Beispiel: Haut, Innereien, Knochen, Knorpel uvm. Federn, Haare, Schnäbel, Hufe, Urin, Kot und Reste von Schlachtabfällen, die aus dem Abwasser eines Schlachthofes gefiltert werden. Dies darf völlig legal im konventionellen Tierfutter verarbeitet werden und unter "tierische Nebenerzeugnisse" deklariert werden!

• Tocopherol:

Wird als Konservierungsmittel verwendet. Vitamin E -ist ein Sammelbegriff für 8 fettlösliche Substanzen mit u.a. auch antioxidativer Wirkung

• Topinambur:

Auch Erdbirne genannt, wird als Hungerstiller verwendet, gut geeignet für z.B. Diätfuttermittel

•Trigonellin:

Bitterstoff mit u.a. hohem Kupferanteil

• Tryptophan:

Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

• Tyrosin:

Nicht essentielle Aminosäure

V

• Valin:

Essentielle Aminosäure, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss.

Z

Zuckerrübentrockenschnitzel:

Nebenerzeugnis, das bei der Zuckergewinnung aus Zuckerrüben anfällt und aus extrahierten getrockneten Schnitzeln besteht und wird normalerweise als Kraftfutter für Pferde und Kühe verwendet. Minderwertig und nutzlos als sog. Nährstoff für Hund und Katze.