Altersbedingte Demenz bei Katzen

Wenn Katzen den Orientierungssinn verlieren! Du bist verunsichert und fragst Dich ob Deine Senior-Katze vielleicht Demenz hat?

Bildquelle: TrHoLa/Pixabay

Neben allgemeinen Anzeichen wie Orientierungslosigkeit oder Angst, können aber auch andere für eine Demenz sprechen:

  • Deine Katze verrichtet Ihr Geschäft außerhalb der Katzentoilette (Sie macht über den Rand) oder an anderen ungewöhnlichen Orten
  • Deine Katze putzt sich extrem viel oder hat es komplett eingestellt
  • Veränderungen im Schlafzyklus 
  • Appetitverlust 
  • Deine Katze zeigt ungewöhnliches Verhalten: Wie das Anstarren von Wänden, merkwürdige Interaktionen mit anderen Katzen, unerwartetes Schreien usw.

Kommt Dir das eine oder andere Anzeichen bekannt vor, dann findest Du hier mein ♥Kätzisch & Du Tipps:

♥ Tierarztbesuch steht an: Bringe Deine Katze zum Tierarzt oder Tierheilpraktiker. In erster Linie müssen wir alle anderen medizinischen Probleme ausschließen können, die eventuell zu diesen Anzeichen passen könnten. Erst dann kann dein Tierarzt/Tierheilpraktiker feststellen, ob eine Demenz-Diagnose wahrscheinlich ist.

Diagnose Demenz? Keine Panik! Kätzisch & Du Teil 2:

♥ Lass es hell werden: Wenn Deine Katze im Dunkeln den Orientierungssinn verliert, macht es sie sehr ängstlich. Ermöglicht es Eurer Katze, wenn es dunkel wird, trotzdem noch etwas zu sehen um sich fortbewegen zu können. Von Nachtlichtern in Steckdosen bis hin zu LED-Lichterketten an den Sockelleisten. Lasst Eurer Fantasie freien Lauf!

♥ Territoriale Wegweiser: Damit Deine Katze sich in Ihrer Umgebung zurecht findet und wohlfühlt, richte zusätzliche Wasserstellen, Futternäpfe und Katzentoiletten ein.

♥ Hochwertiges Katzenfutter: Achte mit Argusaugen darauf, dass das Futter Deiner Katze reichlich Nährstoffe enthält. Gerade solche von denen bekannt ist, dass sie die kognitiven Funktionen unterstützen wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin C und E, Beta-Carotin, Flavonoide, Selen und Antioxidantien.

♥ Geruchssinn und Geruchsquellen: Wie wir wissen, ist der
Geruchssinn von Katzen unserem weit überlegen. Katzen haben 200 Millionen Duftrezeptoren, wir gerade einmal 56 Millionen. Und gerade dann, wenn Seh- und Hörsinn zurückgehen, ist es wichtig das "Kätzische" Zuhause zu optimieren. Wenn man vom Territorium spricht, dann sind Dinge wie Katzenklo, Betten, Decken, Kratzbäume, Kratzbretter etc. wichtige Gegenstände und "Kätzische Wegweiser"! Und gerade diese Gegenstände tragen den Geruch Deiner Katze! Umso mehr du diese Geruchswegweiser an den verschiedensten Orten in deinem Zuhause platzierst, umso stabiler und sicherer wird sich deine Fellnase in Ihrem zuhause fühlen!